PIRATEN begrüßen SPD-Initiative für ein freies WLAN in Oranienburg

Die Piratenpartei Oberhavel begrüßt die Initiative der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung von Oranienburg zur Errichtung eines freien WLANs in der Kreisstadt. So möchte die SPD prüfen lassen, ob an ausgewählten öffentlichen Einrichtungen und Orten ein für den Endnutzer kostenfreies Drahtlos-Internet angeboten werden kann. Zugleich sollen Händler im Stadtgebiet ermutigt werden, ihre Internetanschlüsse ebenfalls über öffentliche Hotspots zur Verfügung zu stellen. Damit stellt sich der SPD-Stadtverband zugleich gegen die SPD-Fraktion im Kreistag, welche ähnliche Initiativen der Fraktion Grüne/PIRATEN in der Vergangenheit abgelehnt hatte.

Die größten Erfolgsaussichten auf ein flächendeckendes freies WLAN für Oranienburg verspricht nach Ansicht der PIRATEN die Förderung einer Freifunk-Initiative. Nur durch dessen offene Architektur ist eine einfache, anbieter-unabhängige Erweiterung des Netzwerkes für Jedermann möglich. Entsprechende von Vereinen getragene offene Netzwerke werden bereits erfolgreich und effizient in zahlreichen Städten und Gemeinden betrieben. Vorreiter in Oberhavel ist die Gemeinde Glienicke, wo sich nach maßgeblicher Initiative von Gemeindevertretern der PIRATEN, der FDP und der Linkspartei ein freies WLAN nunmehr bereits im Aufbau befindet. Sportvereine, Gewerbetreibende und Privatleute beteiligen sich. Die Gemeinde unterstützt die Initiative und prüft eine aktive Unterstützung.*

Der Vorschlag der SPD-Fraktion in Oranienburg geht nach Auffassung der PIRATEN Oberhavel an einigen Punkten nicht weit genug. Nach Ansicht der PIRATEN stellt ein Internetzugang ein Grundrecht dar. Freies WLAN dient der Information der Bürger. Gleichzeitig eröffnen sich durch flächendeckendes WLAN Chancen für Gewerbetreibende, besonders im strukturschwachen Norden des Landkreises. Die PIRATEN Oberhavel fordern deshalb u. a. grundsätzlich alle öffentlichen Gebäude im Landkreis für die Installation freier und offener Hotspots freizugeben. Hierbei sollte sogenannten Freifunk-Initiativen der Vorzug gewährt werden, um einen kostengünstigen Netzausbau zu ermöglichen und die Abhängigkeit von einem einzelnen kommerziellen Anbieter zu vermeiden.

* Nähere Informationen kann man über die Homepage der Glienicker Initiative unter glienicke.freifunk.net erhalten.

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